Michaela Kaune | Presse
Michaela Kaune
Soprano

 

Johann Strauss - Die Fledermaus Wiener Staatsoper - 31. Dezember 2011
 
Als Rosalinde gab Michaela Kaune von der Deutschen Oper Berlin ihr Hausdebüt: Warm und ohne Schärfe tönte ihr Sopran, triumphal gelang der zentrale Czardas.
Wiener Zeitung, 2. Januar 2012, Gerhard Kramer

Viel stärkeren Eindruck machen, auch dank Franz Welser-Mösts animierender orchestraler Partnerschaft, Rosalinde und Adele. Die Hamburgerin Michaela Kaune (Hausdebüt) tritt glaubhaft als Wiener Society-Dame auf und imponiert mit gut geführter, großer Stimme.
0e24.at, 1. Januar 2012, Karl Löbl
 
Michaela Kaune, der Rosalinde aus Hamburg, kann man durchaus nachsagen, sie hätte sich seit ihrer Verheiratung nach Baden einige sehr anständige Brocken sprachlicher Viennensia angeeignet. Viel wichtiger aber ist, dass sie den musikalischen Ton so richtig trifft, den Neujahrskonzert-Maestro 2013, Franz Welser-Möst, anzuschlagen weiß: dezent, spritzig, hintergründig, federleicht und ohne jede Larmoyanz. Spitze Instrumentalpointen stehen in dieser Aufführung stets wortdeutlichen Kommentaren auf der Bühne Rede und Antwort. ...es geht an einem solchen Abend um die Mischung zwischen musikalischer und szenischer Stringenz. Und die ist gediegen, wie man es seit Langem bei keiner Wiener Operetten-Aufführung mehr erlebt hat.
Die Presse.com, 1. Januar 2012, Wilhelm Sinkovicz

Richard Strauss - Der Rosenkavalier - Dezember 2011
 
Ganz groß und ganz-ganz vorn muss da jetzt Michaela Kaune inseriert sein - sie lieh also diesen Abend ihre Stimme und Gesicht der Fürstin Werdenberg; ja und wir hatten anhaltende Gänsehaut, wie wir sie hörten und auch sahen!!
kultur extra, 12. Dezember 2011, a. so.

 
Richard Strauss - Vier letzte Lieder - Musikfest Bremen - September 2011

Sicher bewegen sich die Bremer Philharmoniker in diesen Atmosphären und bildeten so eine perfekte Grundlage für die erfahrene Strauss-Sängerin Michaela Kaune, deren weite und klangschöne Bögen keine Wünsche offen liessen.
Kreiszeitung, 3. September 2011, Ute Schalz Laurenze

Mit Michaela Kaune hatten die Philharmoniker kurzfristig eine renommierte Sopranistin verpflichtet, die die Strauss-Lieder nuanciert sang, in der Tiefe sehr präsent war und grosses Gespür für die Stimmungen bewies...Starker Beifall nach dem Strauss
Weser Kurier, 3. September 11, Markus Wilks


Die Fledermaus - Nationaltheater München - Sylvester 2010
 
Bo Skovhus passt nicht nur von der Körpergröße her zu der groß gewachsenen Michaela Kaune, die Stammgast in dieser Produktion ist und ihre Rosalinde erneut mit Verve und leuchtendem Sopran gib: Wann immer die beiden auf der Bühne sind, funkt es....
Süddeutsche Zeitung, 3. Januar 2010, Klaus Kalchschmid

Shostakovich 14. Sinfonie - Dresdner Philharmoniker - Dezember 2010
 
Mit Michaela Kaune (Sopran) und Markus Marquardt standen zwei großartige Stimmen zur Verfügung, denen es ein Leichtes war, die vielschichtigen Partien der Sinfonie umzusetzen. ...zu schön, zu lyrisch geriet das bei Michaela Kaune. .... so wie Kaune etwa das fahle Lachen in Apollinaires "Sehen Sie, Madame" grandios zur Klage färbte. Die Schönheit kam nicht von Ungefähr ....Wild auffahrende Momente gab es, ohne Frage auch abgründige, gespenstische Stimmungen.... dazwischen entspannte sich das Geschehen oft. ....Der Dialog der Sänger in "Loreley" war von szenischer Dichte, dezidiert auch das Schlußduett.
Dresdner Neueste Nachrichten, 6. Dezember 2010

Michaela Kaune und Markus Marquardt sangen auch dort tadelsfrei, wo die deutschen Nachdichtungen Jörg Morgeners nicht sängerfreundlich sind.
Sächsische Zeitung, 6. Dezember 2010, Peter Zacher

Le Nozze di Figaro - Gräfin - De Nederlandse Opera Amsterdam - Januar 2010
 
(...) Dank der ausdruckstarken und nicht zu dunklen Stimme der Deutschen Michaela Kaune.
De Volkskrant, 18.01.2010, Frits van der Waa
 
(Michaela Kaune hat ) die fragile Arie Dove sono, persönlich und stark gesungen.
NRC Handelsblad, 16.01.2010, Mischa Spel
 
Michaela Kaune gibt eine ausgezeichnete Gräfin ab (...).
Trouw, 18.01.2010, Kees Arntzen

Falstaff - Deutsche Oper Berlin - Oktober 2009

...mit einem fabelhaften Haus-Ensemble und der wirklich berückenden Michaela Kaune als Alice Ford.
Magazin Klassik,09.10.2009, Dr. Kevin Clarke

Galakonzert SH Festival mit Klaus-Florian Vogt / Leopold Hager, 9. August 2009

Mit ihm zur Stelle war die jetzige Bayreuther Eva Michaela Kaune die schon mit den ersten Takten ihrer Agathe Arie Gänsehaut Momente auslöste. Als Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin international hoch gelobter Gast in vielen Theatern und Konzertsälen bis hin nach New York und Tokio. Die Unmittelbarkeit ihres Singens mit makellosen Spitzentönen, samtenem Piano und tragender Mittellage, lyrisch und dramatisch auf gleichem Niveau, übertrug sich lückenlos auf alle Hörer. Mit welcher Fülle auch seelischen Ausdrucks sie ihre Rollen anzureichern versteht, bewies sie weiterhin in Rezitativ und Arie der Anna aus Marschners nur noch selten gespieltem Hans Heiling. Schier überwältigend ihre Vertiefung in Elsas Traum aus Wagners Lohengrin. Ihr Duett mit Klaus Florian Vogt in der Brautgemach Szene ersetzte in halbszenischer Darbietung fast eine vollständige Lohengrin Inszenierung.
Flensburger Tageblatt, 11. August 09, Wolfgang Butzlaff

Zwei Bayreuther Meistersinger: Klaus Florian Vogt und Michaela Kaune in der Werfthalle auf dem Kieler Ostufer
Noch stellt sich Michaela Kaune wohl eher selber die Frage, wer sie ist. Ein wunderbar lyrischer, jugendlich-dramatischer Sopran mit vielen Stimmfarben und derzeit wohl konkurrenzloser Textdeutlichkeit ist sie bestimmt. Eine Freischütz-Agathe mit jugendlicher Emphase. Eine Sängerin, die eine Rarität wie Rezitativ und Arie der Anna aus Heinrich Marschners bedeutender Romantik-Oper Hans Heiling verantwortungsvoll zum Blühen und Glühen bringt.
Einsam in trüben Tagen singt sie überaus gekonnt euphorisch verzückt - und ganz in Richard Wagners Sinne voller "Deutlichkeit". Auch in die Brautgemach-Szene fühlt sich Michaela Kaune psychologisch intensiv ein. Kieler Nachrichten, 10. August 2009, Christian Strehk
 
Wagner: Wesendonck-Lieder, NDR Radiophilharmonie in Hannover, 23. und 24. April 2009
 
Der Stargast, Sopranistin Michaela Kaune, sang die fünf Lieder von Liebesglut und Todessehnsucht mit leichtem Mezzo-Timbre, weit tragender Mittellage und dunkel-gold eingefärbter Höhe.
Neue Presse, 25. April 2009, G. H.

Carmen - Premiere Deutsche Oper Berlin - 8. März 2009

ein Tenor, der seine Leiden eindringlich heraus zu singen versteht. Das gelingt auch Michaela Kaune vorzüglich, die sich in aller szenischen Unschuld als Micaela in unantastbaren Lyrismus zu verklären weiß.
Berliner Morgenpost, 10. März 2009, Klaus Geitel

Michaela Kaune wird für ihre innige Michaela gefeiert
Der Tagesspiegel, 10. März 2009, Frederik Hansen
 
in der Deutschen Oper unter der musikalischen Leitung von Yves Abel wird sie allerdings von Michaela Kaune als Micaela an den Rand gesungen, die tosenden Applaus erntet.
Die Presse Wien, 9. März 2009, Eva Male
 
an dessen Seite zumal die Frauen betören: Michaela Kaune als gläserne Micaela....
fr-online, 9. März 2009, Jürgen Otten

Ariadne auf Naxos - Deutsche Oper Berlin - 27. Februar 2008 (Rollendebüt)
 
Michaela Kaune debütiert als Ariadne in Berlin
Es gibt ein Reich, wo alles rein ist'
Kritik von Dr. Kevin Clarke
Da gab's am Ende des Laufs der erfolgreichen Robert-Carsen-Produktion von Richard Strauss 'Ariadne auf Naxos' in Berlin doch noch mal eine echte Überraschung - oder sagen wir besser: eine Entdeckung. Als nämlich die Premieren-Titelsängerin Violeta Urmana für eine letzte Vorstellung das Feld räumte fürs Ensemblemitglied der Deutschen Oper, Michaela Kaune. Die Sopranistin gab ihr Debüt in der Partie und war als ‚Großmächtige Prinzessin' wahrhaft p h ä n o m e n a l. So phänomenal, dass sie am Schluss sogar mehr Applaus bekam, als die gleichfalls sensationelle Jane Archibald als Komödiantin Zerbinetta, die mit ihrer großen Arie die Aufführung kurzzeitig stoppte und nicht enden wollenden Szenenapplaus bekam. (Völlig zu Recht.) War die spielfreudige Archibald ganz nach außen gekehrte ‚Musical Comedy'-Darstellerin, im besten Sinn des Wortes, so gestaltete Michaela Kaune als ihr Gegenpart die Ariadne verinnerlicht und mit größtmöglicher Schlichtheit, die (in der Regie von Carsen) diverse Regietheater-Modemäzchen wunderbar persifliert und dabei dennoch zu Momenten von erstaunlicher Wahrhaftigkeit durchdringt, die sich tief in die Erinnerung einprägen.
Schon im ersten Monolog ('Wo war ich? Tot?') singt Kaune mit solcher Direktheit, dass man die von Strauss/Hofmannsthal beabsichtigte Parodie der opera seria-Tradition vergisst und berührt wird von ‚echten' Gefühlen. Kaune hat eine wesentlich lyrischere Stimme als die heroische Urmana. Sie schafft es aber, die teils dramatische Rolle ideal auszufüllen, auch weil ihre herrlich gefluteten Höhen den Raum mühelos ausfüllen, ohne dabei je die Rundung und Weichheit der Mittellage zu verlieren. Das sorgte bei der großen Arie 'Es gibt ein Reich wo alles rein ist' und natürlich beim Schlussduett mit Bacchus (grandios: Roberto Saccá) für mehrere Gänsehaut-Momente, als sich die in großen, sanften Bögen geführte Sopranstimme zu ekstatischen Phrasen aufschwang. Da Kaune dabei auch jenes Leuchten im Ausdruck und Spiel hatte, das einen Repertoireabend aus dem Alltag in die Sonderklasse katapultiert, erzielte sie einen Triumph. Und auch das sei erwähnt: Kaune singt mit nahezu exemplarischer Wortdeutlichkeit, die ich so oft schmerzlich vermisse bei berühmteren Kolleginnen, die eine Art international vereinheitlichtes Opern-Esperanto von sich geben, das den Zuschauer zwingt, den ganzen Abend nach den Übertiteln zu schauen statt auf die Sänger. Bei Michaela Kaune war das nicht der Fall.
Auf Kaunes Ariadne passt die im Programmheft abgedruckte Beschreibung, die ein Berliner Rezensent 1959 für Lisa della Casa fand, die ebenfalls im Haus in der Bismarckstraße die Partie in einer importierten Neuproduktion sang: ‚Lisa della Casa ist, was sie sein soll: Primadonna, strahlende Erscheinung, Sängerin von edlen stimmlichen Mitteln. Sie ist das alles auf seltsam naive, ungebrochene, unmittelbare Weise. Sie wirkt durch die natürlichen Mittel und Gaben. Sie gibt den Hörern viel, sie bezaubert, und der Dank ist stürmischer Beifall.' Auch Kaune verfügt über diese seltsam ‚naive' und ‚unmittelbare' Qualität des Singens, und es ist mir persönlich unbegreiflich, wieso diese Sängerin, die seit 1997 dem Ensemble des Hauses angehört und anderswo Triumphe feiert (von Salzburg bis Bayreuth) ausgerechnet an ihrem Stammhaus in Berlin nicht längst zum Star aufgebaut wurde mit gezielter Besetzungspolitik und Premierenplanung (wie sie der vormalige Operndirektor Unter den Linden pflegte und damit mehreren Jungstars zu glänzenden Karrieren verhalf). Im Fall Kaune muss man nach Brüssel reisen, um ihre entzückende Rusalka zu hören, die eigentlich nach Berlin gehört. Und man muss auf die letzte (ausverkaufte) Aufführung warten, um sie als Ariadne zu erleben. Das ist bedauerlich - denn auch fürs Self Profiling der Deutschen Oper Berlin wäre ein hauseigener Star am Premierenabend interessanter als eine eingeflogene Allerweltsdiva. Oder?
www.klassik.com 1. März 2009
 
 
Gustav Mahler 4. Sinfonie - CD - Tschechische Philharmonie Zdenek Mácal
 
Das betrifft auch die nie untergehende Stimme der Sopranistin Michaela Kaune, deren schlanke und junge Stimme der geforderten Stimmung bestens gerecht wird
Klassik.com, 12. September 2008, Christian Vitalis

Meistersinger - Bayreuth Debüt - Eva - 27. Juli 2008

 
Michaela Kaune als neue dreifach umworbene Pognerstochter rechtfertigt dieses Privileg. Sie kann alle Regieideen auf ihre Weise umsetzen und singt das raffinierte, kluge Mädchen auch mit schönem tragfähigem, ausgeglichenem jugendlichem Sopran ausgezeichnet
Der neue Merker 08/09 2008, S.Pf.

Als Eva konnte Michaela Kaune mit schönen Tönen überzeugen
morgenweb, 29. Juli 2008, Markus Horsch, Stefan M. Dettlinger

Endlich steht ihm mit Michaela Kaune auch stimmlich eine gute Eva zur Seite
Donaukurier, 28.Juli 2008, Barbara Winterstetter
 
only Michaela Kaune's appreciable and powerful Evchen is new
Grammophone, 28. Juli 2008, Mike Ashman

Die Eva selbst war mit der apart timbrierten, mit Linie singenden Michaela Kaune sehr gut besetzt.
Neues Volksblatt, 13. August 2008, Georg Höfer
 
Michaela Kaune, als Eva neu in der Sängerriege, erwies sich als Gewinn
Schweizer Fernsehen, 28. Juli 2008, sda / halp
 
Michaela Kaune wiederum, die neue Eva in den "Meistersingern", konterkariert Katharina Wagners persiflierende Inszenierung des Familienkitschidylls im dritten Akt. Mit berückender Bangigkeit hebt sie an zum Quintett, der musikalisch bewegendsten Szene der Oper. Die verzweifelte Zärtlichkeit ihres Gesangs rettet wenigstens die Sehnsucht vor der Verdammung des Eheglücksversprechens. Explosion, Implosion: zwei Arten, dem Wagner-Regietheater Paroli zu bieten.
Der Tagesspiegel, 29. Juli 2008, Christiane Peitz

 
Michaela Kaune, neu im Ensemble, wertet die Eva wenigstens stimmlich auf.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Juli 2008, Holger Noltze
 
Michaela Kaune bereicherte als neue Eva die Partie mit erotischer Gewitzheit.
Nürnberger Zeitung, 29. Juli 2008, Thomas Heinold

vor allem Michaela Kaune als zum Glück neu besetzte Eva mit viel Herz und Spielwitz heraus: Vorbildlich ist ihre Diktion, bezaubernd schillernd ihre Johannisnacht-Töne.
Kieler Nachrichten, 29. Juli 2008, Christian Strehk

Mahler 8. Sinfonie - Carnegie Hall New York - Philhadelphia Orchestra - Eschenbach Mai 2008
 
The female side hat two extraordinary sopranos in Michaela Kaune and Christine Brewer. Both had the purity (and seamless high C's) which Mahler always demanded and rarely got.
ConcertoNet, 6. Mai 2008, Harry Rolnick

Der Rosenkavalier - Debüt "Marschallin" u.a. mit Elina Garanca und Christine Schäfer März 2008

Die Feldmarschallin der Michaela Kaune ist eine Überraschung. Wer bereit ist, endlich all die bombastischen hochdramatischen Missverständnisse, mit denen diese Partie in Gesang und Erscheinung belastet ist, zu vergessen, kann nur begeistert sein. Zu bewundern ist bei dieser Sängerin die lyrische Qualität einer jugendlichen Stimme, deren Facetten und Farben den Reichtum des Gefühls und er entsprechenden Verwirrungen dieser Person zu gestalten vermögen. Sehr direkt mitunter, dann wieder indirekt, andeutend zurückgenommen, viel Pianokultur. Nicht zu vergessen die Übereinstimmung von Klang und Spiel.
klassik.com 21.2.2008, Boris Michael Gruhl
 
Und die Marschallin, selbst Opfer der feudalen erzwungenen Heiraten, findet in Michaela Kaune eine schmerzlich verzichtende Frau. Das alles an Gefühlen und Lebensentscheidungen, an archetypisch-existenziellen Seelenkräften, vermitteln die Sänger-Darstellerinnen mit intensiv-leidenschaftlichem Spiel - und mit stimmlicher Ausdruckskunst, die mit ihren strömenden Legati, den leuchtenden Höhen, den perfekten Registerwechseln und emotional fokussierender Phrasierung, Gefühlsausbrüche im Publikum freisetzt, die weit ab sind vom Geblöke der manischen Stimmfetischisten.
opernnetz.de, 22. März 2008, Franz R. Stuke
 

Michaela Kaune - Pressestimmen Freischütz - Deutsche Oper - März 2007
 
Für die erkrankte Manuela Uhl ist im offenbar allerletzten Moment Michaela Kaune als Agathe eingesprungen. Sie betet ihre große Antritts-Arie geradezu herunter. Sie singt pure Poesie, mild, bildreich, anrührend mit jedem Takt, jedem Ton. Palumbo hält sein Orchester wie einen Schutzschirm über ihr Singen. Die Oper flüstert plötzlich - und ergreift damit zutiefst. Michaela Kaune sah sich gefeiert.
Berliner Morgenpost, 26. März 2007, Klaus Geitel
Michaela Kaune, die Einspringerin, hatte also keine leichte Last zu schultern und schlug sich - Palumbos stockenden Tempi und Caritas de Wits hinderlichen Kostümen zum Trotz! - mit beseelt schwingenden Konsonanten und empfindsamem Soprantimbre durchaus bravourös, ja stieg gar zum einsamen Fixstern des Abends auf.
Der Tagesspiegel, 26. März 2007, Christine Lemke-Matwey
Ein Skandal, dass man eine treffliche Agathe wie Michaela Kaune, die sogar dem Ensemble angehört, hier nur als Einspringerin duldet. Kaunes Nachtkästchen-Einsamkeit malt mehr deutsches Zwielicht, mehr Weber-Abgrund in die Idylle als ein Dutzend tropfende Rehkadaver. Die Welt online, 26. März 2007
....... das wiederum liegt nicht an der Regie, sondern an Cécile de Boever als Ännchen und Michaela Kaune als Agathe. Die eine führt mit sonorer Stimme eine im Trübsinn dieser geistlosen Umgebung wohltuend schrille Dienerin und Freundin vor, die andere eine junge Frau, die Gottergebenheit, Tugend und Glück vereinigen möchte, aber mit ihrer schlanken, durchscheinenden Stimme fühlen lässt, dass es nicht geht. Am schönsten im Gebet der Jungfrau, das Weber an den Anfang des dritten Aktes gestellt hat: Völlig frei von aller Sentimentalität zeichnet die Melodie die Konstruktion eines vollkommen unmenschlichen, abstrakten Glücks nach, das anrührt, weil es nur im Unglück enden kann. Spontaner Applaus bei offener Szene war der Dank für diese Leistung. Michaela Kaune war kurzfristig für die erkrankte Manuela Uhl eingesprungen. Allzu viel scheint sie in den Proben nicht verpasst zu haben. TAZ, 26. März 2007, Nikolaus Hablützel
... so dass kurzfristig Michaela Kaune einsprang.... Michaela Kaune war dann aber ein echter Glücksfall und der Glanzpunkt der Aufführungen... sie wurde verdientermassen sehr gefeiert.
Der Neue Merker, April 2007, Käthe Wegler - Heinz

 

2010
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